Agura

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Agura ist eine Fesselstellung beim Japan-Bondage.

Der Bottom setzt sich im Schneidersitz auf den Boden, von seinen gekreuzten Knöcheln wird dann ein Seil um seinen Nacken (oder zu seinem Halsband) gezogen. Der Bottom wird dadurch in eine vorgebeugte Haltung gezwungen, die je nach Länge des Seils schnell sehr anstrengend werden kann. Wenn auch seine Hände gefesselt sind, kann der Bottom auf den Rücken gerollt werden, was den Schritt freilegt.

Die Agura wurde im mittelalterlichen Japan als Stellung bei Verhören benutzt, weil sie als relativ ungefährlich, aber auch anstrengend galt. Sie kann je nach Ausführung zum Schmerzbondage gezählt werden.

Das um den Hals gelegte Seil können gelenkige Bottoms über den Kopf rutschen lassen (Vorsicht, Ohren!), wenn die Schlinge dafür groß genug ist. Dies kann verhindert werden, indem das Seil über die Schultern nach hinten geführt und dort an einer Brustbondage befestigt wird. Statt einer einfachen Fesselung der Knöchel können auch die Fußsohlen bequem gegeneinandergebunden werden.


[Bearbeiten] Literatur

  • Midori: The Seductive Art of Japanese Bondage, Greenery Press. ISBN 1890159387
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