Asymmetrisches Bondage
Aus SMiki, dem BDSM- und Fetisch-Wiki
Als asymmetrisch werden Techniken beim Bondage beschrieben, bei denen die beiden Hälften des gefesselten Körpers nicht spiegelgleich sind.
Asymmetrie ist beim Bondage eher selten, da der Körper, der ja symmetrisch ist, sich "natürlicher" symmetrisch fesseln läßt. Auch die üblichen Präsentationen von Bondage in Clubs und auf Partys heben gern durch Symmetrie den beinah sakralen Charakter des "Opfers" hervor. Wo asymmetrische Fesselungen auftauchen, sind sie entweder das Ergebnis einer schlechten Technik oder - besonders beim Japan-Bondage - ein bewusst vorgenommener Bruch.
So kann bei den japanischen Varianten des Hängebondage, dem Tsuri, ein Bein des Bottoms nach oben oder außen gezogen werden, um den Blick des Betrachters auf den Schritt zu lenken und den Bottom zu demütigen.
