Japan
Aus SMiki, dem BDSM- und Fetisch-Wiki
Dieser Artikel gibt einen Überblick über den Sadomasochismus in Japan.
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[Bearbeiten] Juristische Situation
Einvernehmlicher SM ist in Japan nicht verboten.
[Bearbeiten] Zensur
In Japan ist die Darstellung von Schamhaaren in Bildern untersagt. Allgemein scheint die Darstellung von SM auch in öffentlich zugänglichen Medien weniger kritisch gesehen zu werden als in Europa oder den USA.
[Bearbeiten] Subkultur
Die genaue Struktur der Subkultur in Japan ist unbekannt.
In Deutschland ist Japan hauptsächlich wegen des Japan-Bondage bekannt, eine Variante der Fesselspiele, die sich unter anderem durch eine größere Betonung der Ästhetik, anderen Fesselmaterialen und eine Reihe von traditionellen Techniken auszeichnet. Bondage-Performances sind fester Bestandteil der Abendunterhaltung in den zahlreichen Clubs. Laut Aussage von Osada Steve gibt es schätzungsweise 20 anerkannte Bondage-Master, die mehr oder weniger von ihrer Kunst leben, und etwa 1000 - 2000 Amateure mit unterschiedlichen Fertigkeiten.
Japan ist der weltgrößte Produzent von Comics auf der Welt, die auch angesehene Literatur für Erwachsene sind. Der besondere Zeichenstil dieser Manga hat auch im Westen Anhänger gefunden. Eine eigene Unterart (Hentai) hat neben viel Sex auch viel SM zum Thema.
[Bearbeiten] Geschichte
Die genaue Geschichte der japanischen Subkultur ist unbekannt.
Die Tradition von Bondage in Japan ist Jahrhunderte alt und geht auf die Fesseltechniken der Sicherheitskräfte zurück. Andere Einflüsse waren Folterszenen (Semega) im japanischen Kabuki-Theater.
[Bearbeiten] Bekannte Personen
- Nobuyoshi Araki (Fotograf)
- Seiu Ito (Künstler)
- Akita Masami (Fotograf)
- Hajime Sorayama (Grafiker)
- Osada Steve (Bondage Rigger)
[Bearbeiten] Literatur
- "The History of S&M in Japan", Autor unbekannt, in Secret Magazine, Heft 12, Datum fehlt. Noch nicht für diese Eintrag ausgewertet.
- Midori: The Seductive Art of Japanese Bondage, Greenery Press. ISBN 1890159387
