Klinikerotik

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Klinikerotik (oder auch weisse Erotik oder Kliniksex) bezeichnet ein Arzt-Patienten-Rollenspiel, das die verschiedensten Formen annehmen kann. Das Spektrum reicht vom Einsatz eines bestimmten medizinischen Instrumentes in einem Spiel bis hin zur möglichst exakten Nachahmung einer Operation in einem Krankenhaus.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Faszination

Ein interessanter Aspekt ist das Machtgefälle zwischen dem Arzt und dem Patienten, was in den verschiedensten Ausprägungen in Erscheinung treten kann. Der Arzt übernimmt dabei die aktive Seite, während dem Patienten die passive Rolle zufällt und er den Anweisungen der Arztes vertraut und folgt.

Eine andere Ausprägung stellt eine Operations-Szene dar, wo der Patient gänzlich passiv die Behandlung des Arztes über sich ergehen lässt. Hierbei wird versucht, die Szene möglichst real nachzustellen, was bei der davor angesprochenen Szene nicht zwingend der Fall ist.

Da diese Rollenspiele häufig von medizinischen Laien durchgeführt werden, die sich selbst einige Kenntnisse beigebracht haben, ist es wichtig, dass gewisse Praktiken, wie zB Wunden vernähen, nicht versucht werden nachzuspielen. In diesem Artikel wird auf derart gefährliche Praktiken nicht eingegangen.

[Bearbeiten] Sauberkeit

Je nach angewendeter Praktik steht die Sauberkeit sehr im Mittelpunkt und wird auch als Teil des Spiels mit einbezogen um die Szene möglichst real zu gestalten. Ein weisser Kittel, Mundschutz, Handschuhe, Desinfektionsmittel und dergleichen mehr tragen sehr zur Realität bei. Manche Praktiken verlangen auch den Einsatz von sterilen Instrumenten, was dann zB. auch die Benutzung von sterilen Handschuhen voraussetzt. Für weiterführende Informationen siehe bei Hygiene.

[Bearbeiten] Gefahren

Wird nicht genügend auf die Sauberkeit geachtet kann es zu verschiedensten Infektionen (zB Blasenentzündung beim Spiel mit Katheter oder Dilatator) kommen. Medizinische Laien sollten besser auf Praktiken verzichten, statt ihren Partner unterschätzten Gefahren auszusetzen. Wie überall gilt besonders auch hier das Prinzip SSC bzw. RACK.

[Bearbeiten] Utensilien

In der Klinikerotik werden bevorzugt medizinische Instrumente benutzt. Hierbei ist zu beachten, dass manche Instrumente für medizinische Laien ungeeignet sind, da sie bei falscher Anwendung leicht zu Verletzungen führen können. So sollten zB Uterussonden oder aber auch Katheter und Dilatator nicht leichtfertig benutzt werden.

[Bearbeiten] Praxis & Klinik

Damit die Umgebung, in der so ein Rollenspiel statt findet, auch möglichst real erscheint, kommen häufig auch Einrichtungsgegenstände wie sie in Arztpraxen oder Kliniken anzutreffen sind, zum Einsatz. So bietet sich zB ein gynäkologischer Stuhl als praktische Requisite für eine Untersuchung an.

Wird eine Operation nachgestellt, gestaltet sich die Einrichtung schon deutlich schwieriger, daher wird auch viel Wert auf passende Kleidung gelegt (grüner Kittel, Mundschutz etc).

In Antwerpen (Belgien) gibt es seit 2000 eine kommerzielle Einrichtung namens Operating Room Roleplay, wo Patienten oder Ärzte sich eine Wunsch-Operation (angefangen bei Vorsorgeuntersuchungen, bis hin zur Sterilisation zwecks Empfängnisverhütung) zusammenstellen können, die dann in einer voll ausgestatteten Klinik vollzogen wird.

[Bearbeiten] Spielarten

Es gibt verschiedene Ausprägungen dieses Rollenspiels, beispielhaft seien hier einige grob skizziert:

[Bearbeiten] Arzt-Patient-Untersuchung

Hier steht meist der Untersuchungs-Charakter des Rollenspiels im Vordergrund. So ein Spiel kann beim Abhören des Patienten mit Hilfe eines Stethoskopes oder dem Blutdruck messen beginnen. Der Patient kann seine Beschwerden äußern, so daß dann entsprechend detailiertere Untersuchungen vorgenommen werden.

Eine andere Variante wäre eine komplette Untersuchung oder Vorsorgeuntersuchung des Patienten, wo der Arzt dann freie Hand bei der Untersuchungsgestaltung hat.

Oftmals spielt auch ein Demütigungs-Aspekt eine große Rolle. So kann der Arzt den Patienten zum Beispiel detailliert auf körperliche "Missstände" hinweisen.

[Bearbeiten] Operation

Hier steht der Operations- und Krankenhaus-Charakter mehr im Vordergrund. Weisse oder grüne Kittel, Mundschutz und Haarnetz sind häufig verwendete Utensilien. Der Patient gibt hierbei Beschwerden an, die nur operativ zu beheben sind. Die vorbereitenden Massnahmen für eine Operation genügen dabei häufig und es kommt zu keiner nachgestellten Operation.

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Treffpunkte

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