Schlaginstrumente

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Schlaginstrumente werden in drei Gruppen unterschieden:

Dünne, relativ starre Werkzeuge, die einen scharfen Schmerz verursachen, der nach dem Schlag sogar noch sekundenlang anwachsen kann. Sie erzeugen auch Striemen.

  • Rohrstock
  • Weidengerte, Birkenrute, Haselnussrute etc.
  • Fiberglasstab (Angelzubehör, auch Innenleben von Reitgerten und Autoantennen), Carbonstab (Drachenbauladen)
  • Dressurgerte ohne Bändchen

Birkenreiser und Rutenbündel sind im Grenzbereich zu den massiven Instrumenten angesiedelt.

Weiche, sehr bewegliche Werkzeuge

  • Riemenpeitsche und Singletail,
  • Klopfpeitsche, Martinet
  • Gürtel, Lederriemen (Tawse)
  • Kurzführleine (auch Hundepeitsche genannt)
  • Dressurgerte mit Bändchen (wenn nur das Bändchen zum Schlagen benutzt wird)
  • Schlappen/Badelatschen, Fliegenklatsche
  • Kunststoffschläuche und -bänder

Weiche Werkzeuge sind sehr verschieden in ihren Auswirkungen. Je nach Schlagtechnik und Beschaffenheit reicht die Bandbreite dabei von dünnen, scharf schmerzenden Striemen über breite, heiße Streifen, bis hin zum flächigen, eher dumpfen Schmerz einer mehrschwänzigen, schweren Riemenpeitsche.

Massive Spielzeuge

  • Paddles: unterschiedlich dicke, lange und schwere Holzschläger
  • Kochlöffel, Haarbürsten
  • Hand

Diese bewirken einen eher dumpfen, oft sehr intensiven Schmerz und führen bei manchen Menschen sehr schnell zu Hämatomen (blauen Flecken). Wegen der innewohnenden Energie (Masse mal Beschleunigung) sind schwere Exemplare mit Vorsicht zu gebrauchen, sie haben ein hohes Schadenpotential.

Je nach verwendetem Instrument unterscheiden sich die Schlagtechniken erheblich voneinander. Allen gemein ist jedoch, daß ein Top in aller Regel nicht sofort mit voller Kraft losschlägt, sondern den Körper des Bottoms durch langsame Steigerung an die Behandlung gewöhnt ("warmmachen").

Persönliche Werkzeuge